Vermieter zeigt einem Paar bei einer Wohnungsbesichtigung die Ausstattung einer modernen Mietwohnung mit großen Fensterflächen und Balkon.

Rund 50 Prozent der Menschen in Deutschland wohnen zur Miete. Doch bedeutet das automatisch, auf ein Smart Home verzichten zu müssen? Nein. Wer ein Smart Home installieren möchte, aber zur Miete wohnt, hat heute mehr Möglichkeiten als je zuvor. Vorausgesetzt, man kennt die Spielregeln.

Im Smart Home als Mieter: Was ist ohne Genehmigung erlaubt?

Die entscheidende Frage im Mietrecht lautet: Handelt es sich um eine bauliche Veränderung oder nicht? Was sich spurlos wieder entfernen lässt, ist in der Regel erlaubt. Was dauerhaft in die Bausubstanz eingreift, zum Beispiel das Verlegen von Kabeln in der Wand oder das Einlassen einer Steuerzentrale im Unterputz, braucht in der Regel die schriftliche Zustimmung des Vermieters.

Die meisten praktischen Smart Home Geräte, die Mieter nutzen möchten, sind unkompliziert einsetzbar. Smarte Steckdosen, intelligente Leuchten, kabellose Sensoren für Türen und Fenster sowie Sprachassistenten fallen in die Kategorie Plug-and-Play. Sie werden eingesteckt, per App verbunden und beim Auszug einfach wieder mitgenommen.

Etwas differenzierter ist die Lage bei smarten Thermostaten. Den vorhandenen Heizkörperthermostat gegen ein smartes Modell zu tauschen, ist in der Regel ohne Genehmigung möglich, solange das Original aufbewahrt und bei Auszug wieder angebracht wird. Eingriffe in die zentrale Heizungsanlage sind hingegen ausschließlich dem Eigentümer vorbehalten.

Funkbasiert statt kabelgebunden: der Schlüssel zur Mietwohnung

Der wichtigste Grundsatz beim Einrichten des Smart Home zur Miete lautet: Setzen Sie auf funkbasierte Systeme! Während kabelgebundene Lösungen bauliche Maßnahmen erfordern, kommunizieren funkbasierte Smart Home-Geräte über WLAN, Bluetooth oder spezielle Funkprotokolle, also ganz ohne Stemmen und Bohren. Das macht sie ideal für die Mietwohnung.

Das ECHT! SMART HOME von GST MÜLLER setzt genau auf diesen Ansatz. Viele Module des Systems lassen sich im Smart Home nachrüsten und installieren, ohne dass auch nur eine Wand geöffnet werden müsste. Intelligente Aktoren werden hinter vorhandenen Schaltern verbaut, Sensoren kleben auf Fensterkanten, und die Steuerzentrale findet auf dem Regal oder in einer Unterverteilung Platz.

Was lässt sich im Smart Home konkret umsetzen?

Auch in einer Mietwohnung sind sinnvolle Smart Home-Anwendungen und -Geräte möglich. Ein Überblick:

Smarte Beleuchtung
Intelligente Leuchtmittel und Lichtschalter-Aktoren lassen sich im Smart Home unkompliziert installieren und mit dem Rest des Systems verknüpfen. Szenen für unterschiedliche Stimmungen, automatisches Dimmen am Abend oder das Schalten per App – das alles funktioniert ohne Eingriff in die Elektroinstallation.

Heizungssteuerung
Smarte Thermostate erkennen, wann ein Raum genutzt wird, passen die Temperatur automatisch an und lassen sich bequem per App steuern. Spürbar weniger Energieverbrauch, ohne auf Komfort zu verzichten.

Sicherheit
Tür- und Fenstersensoren, Bewegungsmelder und smarte Kameras (ausschließlich im Innenbereich und ohne Eingriff in die Bausubstanz) lassen sich sauber in das System einbinden. Wer möchte, erhält in Echtzeit eine Benachrichtigung aufs Smartphone, wenn etwas nicht stimmt.

Automatisierungen
Das Besondere an einem durchdachten System: Im Smart Home werden die einzelnen Geräte so miteinander verknüpft, dass sinnvolle Abläufe entstehen. Licht, das sich beim Betreten des Flurs automatisch einschaltet. Die Heizung, die hochfährt, bevor man nach Hause kommt. Ein Willkommens-Szenario auf Knopfdruck.

Im Zweifel immer Rücksprache mit dem Vermieter

Bei allem, was über einfache Plug-and-Play-Lösungen hinausgeht, empfiehlt sich ein offenes Gespräch mit dem Vermieter. Wer offen kommuniziert und deutlich macht, dass keine dauerhaften Veränderungen geplant sind, erhält häufig unkompliziert die Zustimmung. Schriftlich festhalten sollte man die Einigung in jedem Fall trotzdem.

Manche Vermieter begrüßen smarte Nachrüstungen sogar ausdrücklich, weil sie den Wohnwert und die Energieeffizienz des Objekts steigern. Ein smartes Thermostat, das Heizkosten reduziert, nützt letztlich beiden Seiten.

Smart Home für Mieter – mit GST MÜLLER

GST MÜLLER berät Sie gerne dabei, wie Sie ein Smart Home mit all seinen Geräten auch dann optimal einrichten können, wenn Sie zur Miete wohnen. Wir kennen die rechtlichen Rahmenbedingungen, kennen die Technik und wissen, welche Lösungen sich für welche Ausgangssituation am besten eignen.

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